Das Problem mit der Evolution und der Rückkehr Gottes

Das Problem mit der Evolution und der Rückkehr Gottes © Gerd Altmann/Pixabay
Die Entstehung von Leben durch sinnlose und ungesteuerte Prozesse ist einfach unmöglich. Intelligentes Design wird zunehmend als die beste Erklärung für den Ursprung des Lebens gesehen.

Was sagt uns die Biochemie über die geläufige Idee, dass das Leben über Milliarden Jahre durch Zufall entstanden sein soll? Werden wir erleben, dass die Menschheit wieder an Gott als die wahre Erklärung für das Leben glaubt?

Von Peter Eddington

Obwohl Darwins Evolutionstheorie in den Köpfen vieler Menschen fest verankert ist, hat sie den Ursprung des Lebens nie erklären können. Viele Bücher, die an Schulen und in Universitäten verwendet werden, behaupten zwar das Gegenteil, doch dies ist nicht der Fall. Kein Wissenschaftler hat jemals zeigen können, wie das Leben aus Elementen und chemischen Verbindungen, die es auf unserem Planeten gibt, entstehen konnte.

Die Realität ist, dass die Entstehung von Leben durch sinnlose und ungesteuerte Prozesse unmöglich ist. Wie wir noch sehen werden, wird uns ein angesehener Synthesechemiker, der qualifiziert ist, die Suche nach dem Ursprung des Lebens zu kritisieren, mehr darüber erzählen. Was kann dann den Ursprung des Lebens erklären?

Es könnte bald eine Zeit kommen, in der eine andere Hypothese als eine viel bessere Erklärung für den Ursprung des Lebens angesehen werden wird – nicht Darwins Evolutionstheorie, sondern Gott. Intelligentes Design wird, wie schon früher, zunehmend als die beste Erklärung für den Ursprung des Lebens gesehen.

Wissenschaftler können kein Leben erschaffen

Schauen wir uns zunächst das komplizierte Fachgebiet „Leben“ an. Wir werden schnell sehen, dass die Intelligentesten unter uns das Leben nicht „nachmachen“ können.

Die Entstehung des Lebens ist präbiotisch, d. h., sie fand vor jeglichen biologischen Vorgängen und Entwicklungen statt. Wie können nicht intelligente und leblose Chemikalien das erste Leben produziert haben? Brillante Wissenschaftler können bis heute kein einziges einfaches Bakterium erschaffen.

Der erste Schritt zur Erschaffung eines solchen Bakteriums, welches 256 proteinkodierende Gene enthält, ist, die vier nötigen Molekülklassen zur Hand zu haben. Doch auch wenn man Wissenschaftlern diese geben würde, wüssten sie nicht, wie sie sie anordnen sollen.

Dr. James Tour, ein renommierter Synthesechemiker, der sich auf Nanotechnologie spezialisiert hat, gilt als einer der einflussreichsten Wissenschaftler der heutigen Zeit. In einem mit ihm geführten Interview des Discovery Instituts auf YouTube mit dem Titel „James Tour: The Origin of Life Has Not Been Explained“ stellt er kategorisch fest: „Wir können Technologien entwickeln, doch wir können nicht das einfachste Bakterium erschaffen. Jeder, der etwas Gegensätzliches behauptet, weiß nicht, wovon er spricht. Demonstrieren Sie es mir. Niemand hat es jemals geschafft. Und das liegt nicht an mangelndem Aufwand oder einem fehlenden Willen“ (5. Juli 2019).

Des Weiteren merkt Dr. Tour in Bezug auf diejenigen an, die den Versuch unternehmen wollen, Leben zu erschaffen: „Doch auch wenn wir ihnen die DNA in der von ihnen gewünschten Struktur geben würden, wüssten sie aufgrund der Komplexität innerhalb der Zelle nicht, wie sie all die Komponenten zusammensetzen sollen. Die Interaktome – die interaktive Verbundenheit zwischen den Molekülen – müssen am richtigen Ort und in der richtigen Reihenfolge in einer Zelle vorliegen, damit diese funktionieren kann. Wir wissen nicht einmal, wie wir ‚Leben‘ definieren können, geschweige denn, wie wir seinen Beginn in Gang setzen können!“

Wir werden im weiteren Verlauf des Artikels mehrere Anmerkungen von Dr. Tour zusammenfassen und zitieren.

Es gibt viele falsche Lehren auf diesem Gebiet

Wenn man sich typische Lehrbücher anschaut, die in Schulen und Universitäten verwendet werden, liest man, dass das Leben in einer Ursuppe entstanden sei, in der sich chemikalienbildende Moleküle befanden, die sich zu einer einfachen Zelle verbanden. Anschließend soll durch die Einwirkung eines Blitzes oder von etwas Ähnlichem Leben entstanden sein. Und siehe da, eine Kreatur kroch aus der Ursuppe auf festes Land!

Doch dies ist völlig widersinnig! Wenn man Wissenschaftlern alle Elemente und Chemikalien gibt, die in einer einfachen lebenden Zelle vorhanden sind, wissen diese weder, wie die für die Zusammensetzung benötigten Moleküle herzustellen sind, noch wie sie diese zusammensetzen sollen.

Dr. Tour beschreibt dies folgendermaßen: „Wir wissen weder, wie wir die Grundbausteine herstellen sollen, noch wie wir diese aufbauen sollen, selbst wenn wir die Grundbausteine hätten . . . Wenn ich Ihnen all die Komponenten gäbe, all die Aminosäuren, all die Proteine, all die Proteinstrukturen der von Ihnen benötigten Aminosäuren, all die Lipide in der von Ihnen gewünschten Reinheit, die DNA, die RNS, sogar in der von Ihnen gewünschten Sequenz (ja, ich gäbe Ihnen sogar den Code), könnten Sie daraus dann eine Zelle in Ihrem Labor zusammensetzen? Nicht in einem präbiotischen Pfuhl, sondern in Ihrem schönen Hightech-Labor? Die Antwort ist ein schallendes ‚Nein!‘. Wer etwas anderes behauptet, kennt sich auf diesem Gebiet schlichtweg nicht aus.“

Selbst unter Professoren der Biologie und anderer Naturwissenschaften kursiert das große Missverständnis, dass die Menschheit imstande sei, Leben zu erschaffen, sobald ihr nur die nötigen Strukturen, Säuren und Lipide vorliegen. Doch diese sind noch nie zu einer einzigen Zelle oder auch nur etwas Ähnlichem zusammengesetzt worden!

Dr. Tour weist darauf hin, wie in Zeitschriften stolz verkündet wird, dass Wissenschaftler Leben erschaffen können, und dass der Durchschnittsleser dies liest und glaubt. Selbst einige Wissenschaftler glauben, dass andere Wissenschaftler dies könnten, doch sie können es nicht – niemand kann es! Die breite Öffentlichkeit wird völlig in die Irre geführt!

Zeit für eine Rückrufaktion!

Hatten Sie schon mal ein Auto, das aus Sicherheitsgründen von einer Rückrufaktion betroffen war? Vielleicht entsprachen die Sicherheitsgurte nicht den Anforderungen oder die Airbags hatten möglicherweise Probleme beim Auslösen oder die Bremsen versagten bei bestimmten Fahrsituationen. Sie erhielten also ein Anschreiben mit der Bitte, Ihr Auto zur Reparatur zu bringen und mit neuen Teilen ausrüsten zu lassen – zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Der Ruf des Autoherstellers stand auf dem Spiel. Wenn das Sicherheitsproblem nicht hätte behoben werden können, wäre das Fahrzeug nicht mehr fahrtauglich gewesen. Der Hersteller hätte Kunden verloren und sehr wohl einen Umsatzeinbruch erlitten.

Die akademische Welt sollte dasselbe tun. Fakt ist, dass die Bücher, die in Schulen und Universitäten genutzt werden, Behauptungen über den Ursprung des Lebens anstellen, die völlig falsch sind. Es ist Zeit, diese Bücher zurückzurufen! Es ist Zeit, dass die Wissenschaftler ehrlich sagen, was sie über die Erschaffung von Leben wissen und was nicht.

Es ist Zeit, dass unsere Studenten verstehen, dass die besten Köpfe und klügsten organischen Chemiker weder den Ursprung des Lebens erklären noch die einfachste Zelle herstellen können, selbst wenn man ihnen alle benötigten Bausteine des Lebens in einer perfekten und sterilen Laborumgebung gäbe. (Das bedeutet, sie bekämen diese auf einem Silbertablett serviert und müssten sie nicht einmal selbst herstellen.)

Unbegrenzte Zeit würde dem zufälligen Entstehen von Leben entgegenwirken

Vielleicht hat man Ihnen gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit bestehe, dass Leben innerhalb einer ausreichenden Zeitspanne von Millionen oder Milliarden Jahren von selbst entstehen könnte. Auch das ist nicht wahr. Zeit ist ein Feind der organischen Synthese, kein Freund.

Viele der Chemikalien, die für Leben benötigt werden, sind kinetische Produkte. Das bedeutet, dass sie thermodynamisch nicht stabil sind. Kohlenhydrate zum Beispiel – eine Hauptklasse der Verbindungen, die die DNA miteinander verbindet – sind kinetische Produkte, die nach einer sehr kurzen Zeitspanne zerfallen. Sollte sich also in mehreren Milliarden Jahren zufällig ein Kohlenhydrat bilden, würde es sehr schnell zerfallen – lange bevor alle anderen Bausteine zur Entstehung von Leben zur Verfügung stünden.

Haben sich Moleküle wirklich auf mysteriöse Art und Weise von selbst gebildet und Millionen Jahre auf die Ankunft anderer Moleküle gewartet? Nein! So funktioniert organische Chemie nicht.

Dr. Tour merkt an, dass ein Student, der eine Reaktion zur Produktion von Kohlenhydraten vorbereitet und daraufhin das Wochenende zuhause verbringt, ohne die Reaktion in einem präzise ausgewählten Moment gestoppt und das Produkt in einer sterilen Flasche unter inerten Bedingungen in einem Tiefkühler aufbewahrt zu haben, bei seiner Rückkehr ein nun karamellisiertes und nutzloses Kohlenhydrat vorfinden wird. Es ist kaum zu fassen, dass manche Wissenschaftler glauben, dass dies alles in einer Ursuppe ohne Laborbedingungen und Kontrolle funktionieren würde!

Noch einmal: Zeit ist ein Feind in diesem Prozess!

Die chemischen Bausteine des Lebens konnte der Mensch noch nicht reproduzieren

Für Leben benötigt man mehr Chemikalien als nur Kohlenstoff und Wasser. Man benötigt auch Aminosäuren. Diese müssen dann miteinander verbunden werden, um Proteine zu formen – und es ist nicht leicht, Aminosäuren dazu zu bringen, sich miteinander zu verbinden. Außerdem benötigt man Enzyme. Doch diese existieren in einer präbiotischen Welt nicht, da sie selbst aus Aminosäuren und Proteinen bestehen.

Danach benötigt man Kohlenhydrate. Man muss einen Weg finden, sie miteinander zu verbinden, was extrem komplex ist. Beachten Sie allein das von Dr. Tour angeführte Beispiel zum Kohlenhydrat D-Mannose (ein der Glukose zugehöriger Zucker). Wenn Sie sechs Einheiten D-Mannose herstellen, können diese auf mehr als eine Billion verschiedene Möglichkeiten miteinander kombiniert werden, von denen nur eine funktioniert. Wie kann das durch Zufall erreicht werden?

Als Nächstes benötigt man Lipide. Die Lipide müssen zwei molekulare Schwänze haben – nicht nur einen. Hätten sie nur einen, würde das die Membranschichten destabilisieren, die sie formen müssen. Wie geschieht das in einem präbiotischen System? Kein Wissenschaftler weiß das!

Danach benötigt man Nukleinsäuren. Diese müssen irgendwie passgenau mit einem Kohlenhydrat verbunden werden, welches selbstständig und ohne zu karamellisieren entstanden sein muss.

Als Nächstes kommt das Nukleotid, das sich an einer Phosphatgruppe festhaken muss – doch das geht nur mit Enzymen. Wissenschaftler der synthetisch-organischen Chemie wissen nicht, wie das vor der Existenz von Enzymen fehlerfrei möglich gewesen sein kann.

Wissenschaftler wissen nicht einmal, wie man all diese Teile herstellt, geschweige denn, wie man sie miteinander verbindet! Ja, wir haben die Raumfahrt, Mars-Rover, Siliziumchips, Computer, WLAN-Verbindungen (die allesamt leblos sind) – doch die Menschheit könnte nicht einmal Leben herstellen, wenn ihr all diese Bausteine, aus der Umwelt gezogen, gegeben würden (und wir können diese Bausteine selbst nicht einmal herstellen!). Warum sollten wir glauben, dass blinde Kräfte ohne Intelligenz dies tun könnten?

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung widerlegt eine zufällige Entstehung des Lebens

Das Konzept der „Tiefenzeit“ wird üblicherweise herangezogen, um die Chancen für die zufällige Entstehung des Lebens zu erhöhen. Die zugrunde liegende Annahme ist, dass absolut alles möglich sei – auch die komplett zufällige Entstehung des Lebens –, wenn man den entsprechenden Prozessen nur genügend Zeit gäbe. Daher müsse eine immense Zeitspanne einkalkuliert werden, um das Gegenargument der extrem geringen Wahrscheinlichkeit abzumildern. Fakt ist jedoch, dass die Zahlen viel zu stark dagegensprechen.

Die gesamte bisherige Zeit (geschätzt 14 Milliarden Jahre seit der Entstehung unseres Universums) reicht nicht für eine zufällige Kombination von Faktoren, die zur Entstehung eines einfachen Proteins führen würden, geschweige denn eines lebenden Organismus. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist viel niedriger als eins zur Zahl der im Universum existierenden Atome! Selbst wenn das Universum viele Male so alt wäre, wie es jetzt ist, würde die Wahrscheinlichkeit nicht einmal annähernd hoch genug sein.

Um dies zu verdeutlichen, merkt Dr. Tour an, dass die Anzahl der möglichen Kombinationen der Wechselwirkungen zwischen Proteinen in einer einzigen Hefezelle 1079 Milliarden beträgt. Das ist nicht nur eine 1 mit 79 Nullen, sondern eine 1 mit 79 Milliarden Nullen! Das ist nur die Anzahl der molekularen Wechselwirkungen (das Interaktom) in nur einem Protein. Es ist unmöglich, das zu erfassen. Zum Vergleich: Die geschätzte Anzahl der Elementarpartikel im gesamten Universum beträgt nur 1090!

Dr. Tour stellt weiter fest: „Zuzüglich zu den 3000 Proteinen, die in dieser einzigen Hefezelle sind, benötigt man noch die ganze DNA und RNS. Man benötigt all die Kohlenhydrate. Denken Sie daran, dass die Kohlenhydrate alle ihre eigene Anreihungsordnung haben durch die Art, wie sie miteinander verbunden sind . . . Man kann mehr Informationen in die Kohlenhydrate stecken, die sich auf einer Zelloberfläche befinden, als man in der DNA und RNS zusammen speichert. Und diese Informationen müssen von einer originalen DNA-Vorlage kommen, dazu noch eine Reihe von Enzymkaskaden. All dies ist zusätzlich erforderlich zu den Interaktomen in dieser einen Zelle. Es ist sehr komplex. Der Ursprung des Lebens ist eine komplexe Frage, und man tut sich schwer, will man versuchen, diese lediglich mit großen Zahlen zu beantworten.“

Die Rückkehr Gottes

Zeit, Wahrscheinlichkeit, Wissenschaft und die klügsten Köpfe der Menschheit (wie ist der Verstand dieser Menschen eigentlich entstanden?) können den Ursprung des Lebens nicht erklären. Was kann ihn dann erklären?

Wir nähern uns einer Zeit, in der die Gesellschaft den Darwinismus möglicherweise verwerfen und etwas wie eine religiöse Wiederbelebung erfahren könnte. Mehr als 200 Jahre nach der Geburt Charles Darwins wendet sich eine wachsende Anzahl von Menschen wieder dem Glauben an einen Schöpfergott (oder einen intelligenten Designer) als die beste Erklärung für den Ursprung des Lebens zu. Evolutionisten haben seit der Veröffentlichung von Darwins Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl 160 Jahre lang Zeit gehabt, den Ursprung des Lebens und die Komplexität der Schöpfung zu erklären. Sie haben kläglich versagt.

Es ist Zeit, zu dem Verständnis des Großteils der westlichen Gesellschaft vor Darwin zurückzukehren – dem Glauben an Gott als den Schöpfer aller Dinge!

Dr. Stephen Meyer ist ein ehemaliger Geophysiker und Professor, der in Geschichte und Philosophie von Wissenschaft an der Cambridge Universität promovierte. Als einer der führenden Köpfe der Bewegung „Intelligentes Design“ leitet er nun das Zentrum für Wissenschaft und Kultur des Discovery Instituts. Meyer hat zuletzt den New York Times Bestseller Darwin’s Doubt: The Explosive Origin of Animal Life and the Case for Intelligent Design (2013) und Signature in the Cell: DNA and the Evidence for Intelligent Design (2009) verfasst.

Meyers neuestes Buch The Return of the God Hypothesis: Compelling Scientific Evidence for the Existence of God erschien im April dieses Jahres, in dem er ein fundamentales Argument für intelligentes Design erarbeitete. Er zeigt, dass für Leben neben Materie und Energie noch ein dritter grundlegender Faktor vorhanden sein muss – Informationen.

Woher kommen die in der Zelle kodierten Informationen? Es handelt sich nicht um stoffliche Materie, so wie der Artikel, den Sie gerade lesen, nicht das Papier ist, auf dem er geschrieben steht, sondern die von ihm kommunizierte Botschaft. Die in der Natur bis auf die kleinste Ebene eingebetteten Informationen verlangen einen intelligenten, denkenden, planenden Verstand hinter der gesamten Schöpfung. Und dieser Verstand ist der Verstand Gottes.

Das ist die Antwort auf die Frage nach unserer Existenz, nach dem Ursprung des Lebens – Gott.

Gott existiert, und sein Wirken als Schöpfer ist die einzige sinnvolle Erklärung für den Ursprung des Lebens. Wie Dr. Tour aus der Sicht eines Wissenschaftlers so eloquent erklärt, ist es der synthetisch-organischen Chemie unmöglich, dass das Leben über einen langen Zeitraum durch Zufall entstanden ist. So kann es einfach nicht passiert sein! (Weitere Beweise für die Existenz Gottes finden Sie in unserer kostenlosen Broschüre Die alles entscheidende Frage: Gibt es einen Gott?, die Sie bei uns bestellen oder im Internet als PDF-Datei herunterladen können.)

Wachsende Zweifel an Darwin und der Evolutionstheorie

Die Online-Quelle Conservapedia schreibt in ihrem langen Eintrag zur Evolution unter anderem Folgendes (obwohl die Zitate ein Jahrzehnt oder älter sind, zeigen sie schon einen starken Trend der Abwanderung vom Darwinismus unter Wissenschaftlern):

„Eine Umfrage, die 2005 vom Louis Finkelstein Institut für Sozial- und Religionsforschung durchgeführt wurde, ergab, dass 60 Prozent der befragten Ärzte den Darwinismus ablehnen. Sie geben an, nicht daran zu glauben, dass sich die Menschheit allein durch natürliche Prozesse entwickelt habe. Laut der Studie gab ein Drittel der Ärzte auch an, die Theorie ‚intelligentes Design‘ der Evolutionstheorie vorzuziehen.“

Im Januar 2006 berichtete die BBC über Großbritannien: „Gemäß einer Meinungsumfrage akzeptieren nur etwas weniger als die Hälfte der Briten die Evolutionstheorie als die beste Beschreibung für die Entwicklung des Lebens. Des Weiteren glauben mehr als 40 Prozent der Befragten, dass Kreationismus oder intelligentes Design im schulischen naturwissenschaftlichen Unterricht gelehrt werden sollte.“

Hier sind weitere Berichte aus anderen Quellen über wachsende Zweifel an der Gültigkeit des Darwinismus und der Evolutionstheorie: „Darwins stärkste Kritiker waren Naturwissenschaftler, und die Theologen, die ihn kritisierten, widersprachen hauptsächlich seinem philosophischen Beharren auf natürlichen Ursachen sowie seiner Ablehnung von Design, was Charles Hodge von der Princeton Universität als ‚dem Atheismus gleichwertig‘ ansah. Auch heute sind viele Kritiker Darwins keine religiösen Fundamentalisten, und eine wachsende Anzahl von Kritikern sind ausgewiesene Wissenschaftler“ (Jonathan Wells, „The Problem of Evidence“, Forbes, 5. Februar 2009).

„Eine wachsende Anzahl von respektablen Wissenschaftlern fällt vom Lager der Evolutionisten ab. Zudem haben die meisten dieser ‚Experten‘ den Darwinismus nicht aufgrund ihres religiösen Glaubens oder biblischer Überzeugungen verlassen, sondern aus streng wissenschaftlichen Gründen – in manchen Fällen bedauerlicherweise“ (Wolfgang Smith, zitiert von Paul Taylor in Origins Answer Book, Seite 107).

„Wissenschaftler an der vordersten Front der Untersuchungen haben das Messer an die Kehle des klassischen Darwinismus gelegt. Sie sind mit diesen Neuigkeiten jedoch nicht an die Öffentlichkeit gegangen, sondern haben sie in ihren Fachbeiträgen und internen Beratungen versteckt gehalten. Zweitrangige Evolutionisten dagegen wiederholen kontinuierlich, dass kleine Wunder durch natürliche Selektion Schritt für Schritt vollbracht worden seien, zeigen diese Schritte jedoch nie. Dies tun sie zumeist, weil sie genötigt sind, irgendetwas zu sagen – irgendetwas ist besser, als Unwissenheit zuzugeben – und weil sie nicht wissen, was sie sonst sagen sollen“ (William Fix, The Bone Peddlers: Selling Evolution, 1984, Seite 179-180).

Der erneuerte Glaube wird gekapert werden

Bedenken wir bei all diesen Fakten, die deutlich auf einen Schöpfergott hinweisen, dass ein erneuerter Gottesglaube der Weltgemeinschaft zunächst sehr guttun würde. Doch die Bibel zeigt – wie es schon so oft in der Geschichte der Menschheit geschehen ist –, dass auch andere Kräfte eine Rolle spielen werden. Dabei wird das, was eigentlich gut ist, für etwas Böses missbraucht werden. Der religiöse Glaube wird von einer mächtigen, in Europa zentrierten Allianz aus Kirche und Staat gekapert und in eine erschreckend falsche Richtung gelenkt werden.

Die heilige Schrift zeigt uns nachdrücklich, dass eine religiöse „Rückkehr zu Gott“ während der Endzeit auf unserem ganzen Planeten stattfinden wird. Der Glaube an die atheistische Evolutionstheorie wird möglicherweise nicht länger so wie jetzt von der breiten Masse geteilt werden. Einem gigantischen weltpolitischen Apparat wird durch eine weltweite Religion Macht gegeben werden.

Das Buch der Offenbarung nennt die wichtigsten Partner dieses kommenden Machtblocks: das Tier und den falschen Propheten. Die in der zweiten Hälfte der Offenbarung beschriebenen Ereignisse stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Vergangenheit und Zukunft zweier Gruppen, die symbolisch durch zwei Frauen repräsentiert werden, welche diametrale Gegensätze verkörpern.

Die erste Frau wird in Offenbarung 12 beschrieben. Sie repräsentiert Gottes Bundesvolk – die Kirche Gottes –, und damit die Diener Jesu Christi, sowohl aus dem Alten als auch dem Neuen Testament.

Die zweite Frau, welche auch eine Kirche repräsentiert, wird in Offenbarung 17 als Hure bezeichnet: „Und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu“ (Offenbarung 17,5-6).

In der Endzeit wird diese Kirche einflussreiche Beziehungen zu den höchsten politischen und wirtschaftlichen Führern haben. Wir lesen in Offenbarung 18: „Die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit . . . Ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel“ (Offenbarung 18,3. 5).

Gott nennt diese Frau, diese Kirche, mit ihren korrupten Praktiken und Verstrickungen in internationale Angelegenheiten, Babylon, die Große. Sie wird die kulturellen und religiösen Normen für das endzeitliche politisch-religiöse Imperium des Tiers festlegen.

Es wird also eine erneuerte Art von Glauben an Gott geben, doch das religiöse und politische System, das gegründet und den Nationen aufgezwungen werden wird, wird dieses Verständnis missbrauchen, um ihre eigenen Positionen durchzusetzen und die Völker wie in früheren Zeiten zu unterjochen.

Durch den Einfluss von Satan dem Teufel in der Endzeit wird die Mehrheit der Menschen viele gottlose und unbiblische Konzepte annehmen. Rom, die geistliche Erbin der götzendienerischen Traditionen des antiken Babylons, wird erneut Hauptstadt einer Wiederbelebung des antiken Römischen Reichs in moderner Gestalt werden.

Die Bürger vieler Länder werden ihr Konzept hinsichtlich persönlicher und geistlicher Beziehungen begrüßen und ihren Einfluss und ihre Macht über sie bereitwillig akzeptieren. Sie wird prahlen: „Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen“ (Offenbarung 18,7). Gott nennt sie jedoch die Mutter der Hurerei und eine Stadt voller Gräuel.

Noch einmal: Ein erneuerter Glaube an Religion wird zunächst sehr gut zu sein scheinen, dann jedoch zu einem Mittel für diese mächtige politische und religiöse Vereinigung werden (Babylon gleich) und die Nationen in fürchterliches Unrecht führen.

Um mehr über dieses kommende wiederbelebte religiöse System zu verstehen, das die Welt dominieren wird, bestellen Sie oder laden Sie sich unsere kostenlose Broschüre Das Buch der Offenbarung verständlich erklärt herunter.

Dann kommt Gott wirklich zurück

Was bedeutet das alles? Und wie wird dieser kommende globale Albtraum beendet werden? Letztendlich wird es nicht eine Rückkehr der Menschen zu Gott sein, sondern Gott wird tatsächlich zu den Menschen zurückkehren! Dann wird es kein weiteres falsches religiöses System geben. Stattdessen wird Jesus Christus als König über die ganze Welt herrschen und ein tausendjähriges Reich des Friedens errichten – eine Zeit, die oft als das Millennium bezeichnet wird.

Das wird die ultimative Rückkehr Gottes sein, und alle werden endlich die Wahrheit über den Ursprung und den erstaunlichen Sinn des Lebens erfahren!

– Gute Nachrichten Juli-August 2020 PDF-Datei dieser Ausgabe

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