Von der Redaktion

Das Christentum heute und der Lebensweg Jesu Christi

Einige Historiker behaupten, dass in den letzten 2000 Jahren mehr Kriege „im Namen Jesu Christi“ geführt worden sind als aus sonstigen Gründen. Dass man diese Behauptung für gerechtfertigt hält, ist an sich schon ein trauriger Rekord. Sollte das Christentum denn nicht Frieden und Glück auf Erden bringen? Ist das Christentum, ähnlich dem gescheiterten Marxismus-Leninismus, ein nur in der Theorie erfolgreicher Lebensweg?

Wir meinen, dass die Frage anders gestellt werden sollte: Spiegelt das Christentum von heute mit seinen Lehren und Praktiken wirklich den Lebensweg wider, den Jesus uns vorgelebt hat? Woher stammen die Lehren und Praktiken der meisten Kirchen heute? Die Mehrheit ihrer Mitglieder geht wohl davon aus, dass sie aus der Bibel oder von Jesus Christus selbst stammen. Ist das aber zutreffend?

Die Bibel teilt uns mit, dass nicht jeder, der sich auf den Namen Jesus Christus beruft, wirklich ein Christ ist und den Lebensweg Jesu konsequent nachahmt. Im Gegensatz dazu herrscht die allgemeine Vorstellung, dass alle, oder zumindest fast alle, die sich Christen nennen, dem Glauben, den Lehren und den Praktiken Jesu folgen.

Was meinte Jesus eigentlich, als er sagte, er würde seine Kirche bauen? Meinte er damit die vielen Kirchen und Glaubensgemeinschaften von heute mit ihren zum Teil widersprüchlichen Lehren und Glaubenspraktiken? Ist es möglich, alle diese Gruppen auf den gemeinsamen Nenner der Lehre Jesu Christi zu bringen? Wie können wir wissen, ob die Lehren und Praktiken des heutigen Christentums dieselben sind, an die sich Jesus, seine Apostel und die erste Christengeneration hielten?

Diese Fragen sind wichtig, denn Christus und seine Apostel sprachen von falschen Propheten, falschen Aposteln und falschen Brüdern. Die Apostel warnten Jesu Nachfolger wiederholt vor falschen Lehrern, von denen ein verfälschter christlicher Glaube eingeführt werden würde. Jesus selbst warnte: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen . . . und werden viele verführen“ (Matthäus 24,4-5; Hervorhebung durch uns).

Darüber hinaus offenbart die Bibel, dass im Laufe der Zeit zwei gegensätzliche christliche Religionen aufkommen werden. Die eine wird von Gottes Geist geleitet werden und Jesu Christi Lehren treu bleiben. Die andere wird von einem anderen Geist gelenkt und beeinflusst. Sie wird den Namen Christi beanspruchen, seine Lehren aber verdrehen, um eine überzeugende Fälschung der wahren Gemeinschaft Gottes zu schaffen.

Das Neue Testament gibt uns einen historischen Umriss des Ursprungs dieser zwei Religionen, die sich als christlich bezeichnen – die eine das Original, die andere ein abgewandeltes Original, eine Fälschung. Mit diesem Bericht hat sich die Zeitschrift Gute Nachrichten auseinandergesetzt, denn wir versuchen, schwierige Fragen aufzuwerfen und zu beantworten.

Sind auch Sie bereit, die Berichte zu untersuchen, die uns von einer anderen, angeblich christlichen Religion hinterlassen wurden – einer Religion, die die Wahrheit entstellte und viel mächtiger und einflussreicher wurde als die wahre Gemeinde Jesu selbst? Wenn ja, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Broschüre Die Kirche Jesu Christi: Wahrheit und Fälschung. Mithilfe dieser Publikation können Sie erkennen, welches Christentum für den eingangs erwähnten traurigen Rekord verantwortlich ist.

– GN Mai-Juni 2017 PDF-Datei dieser Ausgabe

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